INTERNATIONAL CENTER FOR
CARDIOVASCULAR INTERVENTION (ICCI)

Optimierte Strukturen für Forschung und Patientenversorgung:

Das International Center for Cardiovascular Intervention (ICCI) verstärkt den interventionellen Schwerpunkt des Herzzentrums.

Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland und Europa dar. Aufgrund der zunehmenden Altersstruktur wird der Anteil an kardiovaskulären Erkrankungen weiter zunehmen.

Im Bereich der interventionellen Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen konnte in den letzten Jahren eine relevante Ausweitung der Therapieoptionen beobachtet werden. Insbesondere der Anteil interventioneller Therapieverfahren für strukturelle Herzerkrankungen nimmt dabei stark zu. Hierzu gehören vor allem interventionelle Eingriffe an der Aorten- und Mitralklappe (kathetergestützter Aortenklappenersatz (TAVI), Mitralklappenreparatur (MitraClip, Cardioband)) aber auch an Trikuspidal- und Pulmonalklappe (kathetergestützte Klappenimplantationen) sowie bei angeborenen Herzfehlern (PFO, ASD, VSD, Pulmonalklappe).
Hinzu kommen neuen Therapieverfahren zur Prävention des thrombembolischen Schlaganfalls (interventioneller Vorhofohrverschluß) sowie der schwergradigen Herzinsuffizienz (interventionelle Volumenverkleinerung des linken Ventrikels (z.B. Parachute System).

Diese minimal-invasiven interventionellen Therapieverfahren sind überwiegend erst seit wenigen Jahren in der klinischen Anwendung und zahlreiche Weiterentwicklungen sind gegenwärtig auf dem Weg.

Interventionelle, katheterbasierte Verfahren sind in der Regel Personal-, Zeit- und Ressourcen-aufwendig und benötigen i) spezialisierte Zentren (inkl. Geräte und Ressourcen), ii) spezialisierte interdisziplinäre Teams (inkl. Herz- und Gefäßchirurgie) und iii) eine umfassende, auf das Verfahren ausgerichtete Vor- und Nachbetreuung der Patienten.

Das neu gegründete Zentrum für interventionelle kardiovaskuläre Therapien (International Center for Cardiovascular Interventions, ICCI) unter der Leitung von Prof. Dr. Nikos Werner ergänzt die bisherigen am UKB existierenden klinischen und forschungsrelevanten Strukturen im Bereich der interventionellen Therapieverfahren.

Inhaltlich vertritt das ICCI zwei wesentliche Themenschwerpunkte innerhalb der interventionellen Kardiologie: Koronarinterventionen und strukturelle Interventionen.

Jeder Themenschwerpunkt wird von designierten Oberärzten inhaltlich vertreten. Die Bündelung der Patientenversorgung erlaubt über gemeinsame, interdisziplinäre Plattformen (Spezialambulanzen, spezialisierte Ärzteteams) eine effektivere und schneller Behandlung der Patienten unter Vermeidung von Doppeluntersuchungen und unnötiger Wahrnehmung kostenintensiver Ressourcen. Dabei stellt das ICCI keine eigene Klinik innerhalb der Med. Klinik II dar, sondern fungiert als Teilstruktur und Aushängeschild für den interventionellen Schwerpunkt der Klinik.

Univ.-Prof. Dr. med.

Nikos Werner

Stellvertretender Direktor der Klinik
Leiter des Schwerpunktes Interventionelle Kardiologie
International Center for Cardiovascular Interventions (ICCI)
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Internistische Intensivmedizin, Hypertensiologie (DHL), Interventionelle Kardiologie (DGK)

Die folgende Abbildung stellt die zentrale Rolle des ICCI in der Patientenversorgung dar:

Abbildung 1. Das ICCI ist zentraler Anlaufpunkt für ambulante und stationäre Zuweisungen als auch von Eigenvorstellungen für alle interventionellen kardiovaskulären Therapieverfahren. Über Spezialambulanzen oder stationär werden die Patienten gescreent, Befunde erhoben und interdisziplinär in den aufgeführten Teams besprochen. Das Herzteam führt die Prozedur durch. Die nachfolgende Behandlung und Rehabilitation wird vom ICCI begleitet und organisiert. Die Einbindung von Forschungs- und Aus/Weiterbildungsstrukturen erlaubt eine innovative und hochqualifizierte Behandlung für den Patienten und ist gleichzeitig Motor für Rekrutierung von Studien, Drittmitteln und Technologietransfer.

Konkrete Ziele des ICCI sind

  • verbesserte Zuweiserbindung durch klare Zuweiserstrukturen, Ansprechpartner und Kompetenzbündelung z.B. in Spezialambulanzen und interdisziplinären Teams.
  • verbesserte Patientenbehandlung durch engere Vernetzung der beteiligten Fachrichtungen mit gemeinsamen kooperativen Therapieansätzen (z.B. interdisziplinäre Spezialambulanzen, gemeinsame Intensiv-Teams, Hybrid-Eingriffe, fokussierte Rehabilitation)
  • Verbesserung der Patientenzufriedenheit durch effektiver Koordination, Vermeidung von Doppeluntersuchungen und beschleunigten Therapieentscheidungen
  • kürzere Verweildauer durch effektivere Therapieplanung und Entlassmanagement.
  • Etablierung einer zukunftsorientierten Struktur, die die zunehmende Verschmelzung von operativen und interventionellen Therapieansätzen interdisziplinär abgedeckt.

Optimierte Strukturen für Forschung und Patientenversorgung:

Das International Center for Cardiovascular Intervention (ICCI) verstärkt den interventionellen Schwerpunkt des Herzzentrums.

Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland und Europa dar. Aufgrund der zunehmenden Altersstruktur wird der Anteil an kardiovaskulären Erkrankungen weiter zunehmen.

Im Bereich der interventionellen Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen konnte in den letzten Jahren eine relevante Ausweitung der Therapieoptionen beobachtet werden. Insbesondere der Anteil interventioneller Therapieverfahren für strukturelle Herzerkrankungen nimmt dabei stark zu. Hierzu gehören vor allem interventionelle Eingriffe an der Aorten- und Mitralklappe (kathetergestützter Aortenklappenersatz (TAVI), Mitralklappenreparatur (MitraClip, Cardioband)) aber auch an Trikuspidal- und Pulmonalklappe (kathetergestützte Klappenimplantationen) sowie bei angeborenen Herzfehlern (PFO, ASD, VSD, Pulmonalklappe).
Hinzu kommen neuen Therapieverfahren zur Prävention des thrombembolischen Schlaganfalls (interventioneller Vorhofohrverschluß) sowie der schwergradigen Herzinsuffizienz (interventionelle Volumenverkleinerung des linken Ventrikels (z.B. Parachute System).

Diese minimal-invasiven interventionellen Therapieverfahren sind überwiegend erst seit wenigen Jahren in der klinischen Anwendung und zahlreiche Weiterentwicklungen sind gegenwärtig auf dem Weg.

Interventionelle, katheterbasierte Verfahren sind in der Regel Personal-, Zeit- und Ressourcen-aufwendig und benötigen i) spezialisierte Zentren (inkl. Geräte und Ressourcen), ii) spezialisierte interdisziplinäre Teams (inkl. Herz- und Gefäßchirurgie) und iii) eine umfassende, auf das Verfahren ausgerichtete Vor- und Nachbetreuung der Patienten.

Das neu gegründete Zentrum für interventionelle kardiovaskuläre Therapien (International Center for Cardiovascular Interventions, ICCI) unter der Leitung von Prof. Dr. Nikos Werner ergänzt die bisherigen am UKB existierenden klinischen und forschungsrelevanten Strukturen im Bereich der interventionellen Therapieverfahren.

Inhaltlich vertritt das ICCI zwei wesentliche Themenschwerpunkte innerhalb der interventionellen Kardiologie: Koronarinterventionen und strukturelle Interventionen.

Jeder Themenschwerpunkt wird von designierten Oberärzten inhaltlich vertreten. Die Bündelung der Patientenversorgung erlaubt über gemeinsame, interdisziplinäre Plattformen (Spezialambulanzen, spezialisierte Ärzteteams) eine effektivere und schneller Behandlung der Patienten unter Vermeidung von Doppeluntersuchungen und unnötiger Wahrnehmung kostenintensiver Ressourcen. Dabei stellt das ICCI keine eigene Klinik innerhalb der Med. Klinik II dar, sondern fungiert als Teilstruktur und Aushängeschild für den interventionellen Schwerpunkt der Klinik.

Die folgende Abbildung stellt die zentrale Rolle des ICCI in der Patientenversorgung dar:

Abbildung 1. Das ICCI ist zentraler Anlaufpunkt für ambulante und stationäre Zuweisungen als auch von Eigenvorstellungen für alle interventionellen kardiovaskulären Therapieverfahren. Über Spezialambulanzen oder stationär werden die Patienten gescreent, Befunde erhoben und interdisziplinär in den aufgeführten Teams besprochen. Das Herzteam führt die Prozedur durch. Die nachfolgende Behandlung und Rehabilitation wird vom ICCI begleitet und organisiert. Die Einbindung von Forschungs- und Aus/Weiterbildungsstrukturen erlaubt eine innovative und hochqualifizierte Behandlung für den Patienten und ist gleichzeitig Motor für Rekrutierung von Studien, Drittmitteln und Technologietransfer.

Konkrete Ziele des ICCI sind

  • verbesserte Zuweiserbindung durch klare Zuweiserstrukturen, Ansprechpartner und Kompetenzbündelung z.B. in Spezialambulanzen und interdisziplinären Teams.
  • verbesserte Patientenbehandlung durch engere Vernetzung der beteiligten Fachrichtungen mit gemeinsamen kooperativen Therapieansätzen (z.B. interdisziplinäre Spezialambulanzen, gemeinsame Intensiv-Teams, Hybrid-Eingriffe, fokussierte Rehabilitation)
  • Verbesserung der Patientenzufriedenheit durch effektiver Koordination, Vermeidung von Doppeluntersuchungen und beschleunigten Therapieentscheidungen
  • kürzere Verweildauer durch effektivere Therapieplanung und Entlassmanagement.
  • Etablierung einer zukunftsorientierten Struktur, die die zunehmende Verschmelzung von operativen und interventionellen Therapieansätzen interdisziplinär abgedeckt.

Univ.-Prof. Dr. med.

Nikos Werner

Stellvertretender Direktor der Klinik
Leiter des Schwerpunktes Interventionelle Kardiologie
International Center for Cardiovascular Interventions (ICCI)
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Internistische Intensivmedizin, Hypertensiologie (DHL), Interventionelle Kardiologie (DGK)

Haben Sie Fragen?

Unser Sekretariat steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Wenn Sie interventionelle Optionen besprechen möchten oder Patienten zu interventionellen Verfahren vorstellen möchten, rufen Sie uns gerne an oder schicken Sie uns Unterlagen per Post, Fax oder E-Mail:

Prof. Dr. Werner
Sekretariat
Frau Cornelia Hofer

Tel.: 0228 – 287 16024
Fax: 0228 – 287 14034

E-Mail: cornelia.hofer@ukbonn.de

Aufnahmemanagement
Frau Juliane Jäger
Frau Heike Winterscheid

Tel.: 0228 – 287 12345
Fax: 0228 – 287 14709

E-Mail: Aufnahme.Herzzentrum@ukbonn.de

Wir sind Montag/Dienstag von 08:00 bis 16:30 Uhr, Mittwoch/Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr, Freitag von 08:00 – 15:00 Uhr telefonisch für Sie erreichbar.